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Umwelt-Themen waren ab 1987 mein Hauptarbeitsgebiet. Für die WDR-Regionalsendun 'Hier und Heute', das damalige ARD-Magazin 'Globus' oder WDR-Magazine wie 'Dschungel' und 'In Sachen Natur' bearbeitete ich Themen wie Ozonloch, Klimawandel, das Müllproblem und das damals daraus entstandene (von mir meist sehr kritisierte) 'Duale System' oder auch die Anfänge der Ökostromerzeugung in Deutschland. Viele Themen, die mich in Abwandlungen noch heute gelegentlich beschäftigen, waren damals gerade neu und besonders aktuell. Die Beiträge schlummern heute auf mittlerweile exotischen Videoband-Formaten im Archiv des WDR. Ende der neunziger Jahre begann ich die Beitragstexte ins Internet zu stellen.So finden sicher hier noch einige davon, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind, für eher 'historisch Interessierte' zumindest noch als Text verfügbar und im Menü links nach Themengebieten geordnet.

Wieviel Erden brauchen wir?

Das Thema Umweltschutz hat viele Facetten. Seit Mitte der achtziger Jahre hatte ich mit verschiedensten Giften zu tun, mit Landschaftsschutz und Landschaftszerstörung, mit Schadstoffen aller Art. Doch der Kern des Umweltproblems ist immer wieder der eine Punkt: Wir verbrauchen seit Jahrzehnten mehr Ressourcen als der Planet dauerhaft liefern kann. Erst recht, wenn jeder Mensch die selben Ansprüche stellt, wie ein Mitteleuropäer oder gar Amerikaner.

Bild: Ozonabbau auch über dem Nordpol

Im Jahr 2002 entstand ein Dschungel-Beitrag mit dem Arbeitstitel '9-Erden'. Anlass war die Welkonferenz für Umwelt und Entwicklung 2002 und dieser Fernsehbeitrag gefüllt mir bis heute besonder gut: Mit viel 'High-Tec-Einsatz' aber trotzdem filmisch schlicht, wurde eine einfach scheinende Frage gestellt: Wieviel Planeten bräuchten wir eigentlich, damit jeder Mensch so viele Rohstoffe verbrauchen kann wie ein Amerikaner, oder ein Europäer? Der Text PDF vermittelt die Fakten, aber leider nicht die sehr spezielle Stimmung des Filmes.

Der globale Ozonabbau, das Ozonloch. Hier hatte ich bereits im Jahr 1987, eine abendfüllende Dokumentation für das ZDF erstellt - das Thema wurde in den ersten Jahren meiner Arbeit als Fernsehjournalist zum Dauerbrenner. Von der ersten Entdeckung des Ozonloches bis zum weitgehenden Verbot der wesentlichen Verursacher, der FCKW. Auch im Nachhinein ein lehrreiches Stück Industrie- und Politik- Geschichte. Der wohl erste Fall, in dem die Gemeinschaft der Staaten tatsächlich durch aktives Handeln eine Umweltgefahr abwenden.

Bild: Klimamodelle

Aus diesem Arbeitsschwerpunkt heraus ergab sich schnell die Beschäftigung mit der durch den Treibhauseffekt befürchteten Klimaveränderung. Ein sehr viel langsamerer Prozess als die Bildung des Ozonloches - und auch der Versuch durch weltweite Maßhnahmen die negativen Folgen weitgehend abzumildern ist bislang sehr viel langsamer vorangekommen, als das damalige Verbot der FCKW. Schon in den achtzigern hatte ich begonnen mich intensiver mit den zugrundeliegenden Klimamodelle n zu beschäftigen, wenig später folgte dann auch die Klimapolitik.

Solarmodule

Daraus ergab sich fast zwangsläufig ein dritter Arbeitsschwerpunkt: Energiepolitik Wie kann der Energiehunger der Menscheit befriedigt werden, ohne den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ungebremst weiter anwachsen zu lassen ? Welche Rolle kann die Atomenergie dabei spielen,Welcher Energiemix ist dabei hilfreich, was können erneuerbare Energien dazu beitragen, wie werden sie ausgebremst oder gefördert ? Und wie sichern wir Mobilität ohne am Verkehr und seinen Abgasen zu ersticken ? Viele spannende Themenfelder für einen Fernsehjournalisten.