FINDIT: die ultimative Dateisuchmaschine mit 'Vorliebe' für komplexe Volltextsuche!
Findet Dateien auf dem PC, schneller, einfacher als je zuvor!

Ob es um Kochen geht, um Heizen, um Elektrizität und moderne Zivilistation.... ob es um Schadstoffausstoss und seine Folgen geht, um Treibhauseffekt, Atommüll, den Strom aus regenerativen Energiequellen oder um Energiepreise, die einen wesentlichen Teil der Lebenshaltungskosten ausmachen: Das Thema ist vielschichtig - und so habe ich es thematisch auf mehrere Seiten verteilt. Entsprechend finden Sie auf der linken Seite diverse Links zu thematischsortierten Einzelseiten

Ohne Energie keine Zivilisation!

Solarmodule

Aus dem Jahr 1988
Vorschläge gegen den Klimawandel

In ARD Globus hatte ich schon 1988 den befürchteten Klimawandel thematisiert - mit konkreten Vorschlägen, wie man den Kohlendioxidausstoß senken könne. Sie basierten Berechnungen der ersten Enquete-Kommission 'Klima' des deutschen Bundestages, dem Umweltbundesamt und Prof. Wilrfied Bach von der Uni Münster.
An regenerative Energie dachte damals noch niemand - doch viele der damaligen Vorschläge sind heute noch mehr als aktuell.
Und nebenbei: Mittendrin ich, mit meinem ersten Fernseh-Aufsager all 25-jähriger Jungspund. In einem Film, dem man seine Entstehungszeit, der 80er Jahre eindeutig ansieht. Doch wie beschrieben: Die Zahlen und Fakten stammten aus extrem seriösen Quellen.

VIDEO

Achtung: Kurzer Tonaussetzer in den ersten 15 Sekunden.

Mitte der 80er Jahre begriff ich, daß Energiepolitik der Schlüssel zur Lösung des Treibhaus-Problemes ist. Wenn auf lange Sicht jeder Teil der Welt den gleichen Anspruch auf Wohlstand und Ressourcenverbrauch hat, dann muß der für diesen Lebensstandard nötige Energieverbrauch pro Kopf um rund zwei Drittel niedriger liegen als heute in den Industrienationen. Das erste Drittel unseres Energieverbrauches werden wir wohl durch rationelleren Umgang mit Energie einsparen können. Durch höhere Kraftwerkswirkungsgrade und Geräte mit sparsamerem Verbrauch. Das zweite Drittel wird wohl Verzicht erfordern, viele Dinge nicht mehr als selbstverständlich hinzunehmen. Oder wir schaffen den Umstieg auf regenerative, nicht fossile Energien. Seit Jahrzehnten wird darum gestrittenwie der künftige Energiemix aussehen soll. Als ich Mitte der Achtziger Jahre begann, galten regenerative Energiequellen noch als exotisch, heute erzeugen sie gut ein Drittel des bei uns verbrauchten Stromes. Ihr Anteil an der Erzeugung von Wärme und im Verkehr ist noch deutlich kleiner, aber wächst ebenfalls. Das ist die eine Seite der Medaille.

Für die meisten Menschen sind hohe Energiepreise ein Ärgerniss. Ich sehe sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Hohe Preise sorgen dafür, dass Energiesparen sich lohnt. Sie helfen dabei, möglichst schnell möglichst effiziente Technologie einzuführen - das ist sicherlich positiv. Und doch ärgere ich mich immer wieder auch über hohe Energiepreise. Nicht nur, wenn ich sie selbst bezahlen muss. Sondern vor Allem dann, wenn sie von den Anbietern - oft in Monopolstrukturen - willkürlich festgesetzt werden. Dagegen hilft nur freier Wettbewerb mit klaren Regeln. Auch der nahm in der Zeit meiner joufnalistischen Tätigkeit allmählich Form an. Doch blieb auch der Energiemarkt ein ergiebiges journalistisches Thema.

Hier zwei Beiträge, die sich thematisch kaum in eines im Menü zu findenden Themenfelder einordnen lassen - schon etwas älter, aber bis heute aktuell sind.

Bild zu: Kampf um Stromleitungen

Mai 2010: Lange Leitung für den Wind? Der Ausbau der Stromnetzte, neue Hochspannungsleitungen, ein Dauerthema. Weil an Nord- und Ostsee die Windkraft immer weiter ausgebaut wird und heute schon mehr Strom erzeugt, als im Norden gebraucht wird, hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Stromnetze ausgebaut werden müssen. Bundesweit. Anwohner wehren sich. Zu recht? Schließlich werden die Leitungen doch für einen guten Zweck gebaut. Fragt sich nur, ob die Leitungen wirklich vor allem dem Ausbau der Windkraft dienen? Die Antwort darauf folgt ziemlich am Ende des Beitrages - und zeigt,dass hier - wie so oft - die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt wird. Video

2 Kraftwerke

Januar 2010: Gesetze für e.on Gerichte hatten den Bau des größten europäischen Monoblock-Kohlekraftwerks für rechtswidrig erklärt. Revision nicht zugelassen. Falls eine von e.on angestrengte Klage erfolglos bleibt, müsste das in wesentlichen Teilen bereits fertiggestellte Kraftwark wieder abgerissen werden. Doch die Landesregierung eilt zu Hilfe, ändert erst das Landesentwicklungsgesetz und dann noch den Landesentwicklungsplan. Während e.on unter der Bezeichnung 'Scherungsmaßnahmen' erst einmal weiter baut, muessen kleinere Investoren, deren Baugenehmigung für ein nahegelenes Windrad ebenfalls gerichtlich wiederrufen wurde mit Konkurs rechnen. Video