Seit jeder Wirbelsturm und jede Krise im nahen Osten die
Ölpreise weiter in die Höhe treibt, seit die Benzinpreise mit kurzen
Zwischentälern einen Gipfel nach dem anderen erreichen, freuen sich
Raffineriebesitzer über steigende Gewinne - alle anderen können sich
freuen, wenn sie ein möglichst sparsames Auto fahren. Gut für den Klimaschutz
ist das ohnehin. Rechts finden Sie viele Texte rund um das Spritsparen
Etwas weiter unten auf der Seite geht es dann um Dieselruß und sonstige Abgase - sowie
um die im Lauf der Jahre gesammtelten Versuche der Hersteller, die entsprechenden
Vorschriten zu umgehen.
Benzinverbrauch in der Praxis:
Damit ein Autokäufer den Verbrauch verschiedener
Wagentypen miteinander vergleichen kann, müssen die Hersteller den
Durchschnittsverbrauch nach der einheitlichen Euronorm angeben. Doch die ist in
der Praxis kaum zu erreichen. Das weiß aber fast jeder und addiert in
Gedanken ein bißchen hinzu. Aber ob man in der Praxis auf hundert
Kilometer einen halben oder doch zwei Liter mehr braucht ,das ergibt im Laufe
eines Autolebens einen Unterschied von einigen tausend Euro. In einer
online-Datenbank haben die Besitzer von mehr als 80.000 Fahrzeugen ihren
Verbrauch genau dokumentiert- und eine Auswertung dieser Daten zeigt, wieviel
die Autos tatsächlich verbrauchen. Und: wie unterschiedlich die
Abweichungen von der Euronorm je nach Wagentyp ausfallen:
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Übrigens: Bordcomputer mogeln:
Für die 'TESTER' habe ich die Bordcomputer von mehr als 40 Pkw einem umfangreichen
Praxistest unterzogen: Wird der tatsächliche Spritverbrauch errechnet oder sind die Angaben geschönt?
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Echte Spritsparer ? Fehlanzeige
Das war zumindest noch 2005 eine traurige Wahrheit. Die Industrie merkt erst sehr allmählich, dass
Sparsamkeit inzwischen ein echtes Verkaufsargument geworden ist. Wie das noch 2005 aussah,
zeigt der damalige Beitrag. Das war um so trauriger, als ich schon im Jahr 1988 (!)
für einen Globus-Beitrag auf dem
VW werksgelände einen modifizierten Polo-Prototyp fahren durfte, der ganz
ohne Leichtbau ähnlich sparsam war, wie der erst viel später gebaute
3 Liter-Lupo. Aber der war für die meisten ohnehin zu klein. Schon im Jahr
2000 hatte ich mich auf dem Pariser Automobilsalon gefragt:
Wo bleibt der 5-Liter Passat?
Von meinen vielen
Filmenbeiträgen über das Benzinsparen sei noch ein Beitrag vom
Dezember 2005 erwähnt. Über den Sprit-Spar-Check der
BOSCH-Servive-Werkstätten, für den insbesondere im Hörfunk
kräftig die Werbetrommel gerührt wird. Bis zu 20 Prozent
Sprit-Ersparnis verspricht der Bosch-Dienst. Das fand ich spannend, und
schickte im Auftrag der Redaktion markt drei unterschiedliche Fahrzeuge dort
zum Sprit-Spar-Check .Alle Fahrzeuge waren vorher und nachher in Kolonne und
unter sehr genau definierten Bedingungen eine Strecke von 385 Kilometer
gefahren. Das Ergebniss war wenig schmeichelhaft für den Bosch-Dienst.
Einer der Wagen verbrauchte - aus gut rekonstruierbarem Grund -
anschließend sogar mehr Benzin. Näheres finden Sie
hier
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Brennstoffzellen können aus Wasserstoff, aber auch aus Benzin oder Methanol Strom erzeugen und dann ein Elektroauto antreiben. Sie werden etwa ab dem jahr 2004 auf den Markt kommen, sagte DaimlerChrysler mir noch 1999. Nun ist das Datum verstrichen, die Prototypen sind schon deutlich seriennäher - und bis zu einem in Masse produzierten Serienprodukt wird es wohl noch mindestens weitere fünf Jahre dauern. Tatsächlich würden sich damit einige hochinteressante Perspektiven eröffnen, mehr dazu: im energiepolitischen Teil meiner Homepage..
Doch bis diese Technik in großem Stil auf
den Straßen rollt, wird der Hybridantrieb deutliche Marktanteile
gewinnen. Merkwürdig. Schon 1988, gleichzeitig mit dem erwähnten
Spar-Polo, konnte ich in Wolfsburg auch einen Hybrid-Golf probeweise fahren.
Seine damaligen Verbrauchswerte sind mir nicht bekannt. Nun verkaufen Toyota
und Honda seit einigen Jahren extrem sprsame Hybridfahrzeuge bereits weltweit
in großer Stückzahl - da haben deutsche Hersteller wohl eine Chance
vertan. Als kleiner Beweis dafür, der
Scan eines VW-Dokumentes von 1991
Achtung, ca
600 kB)

Ätzendes Autoklima. Ab 2011 müssen alle in der EU neu auf den Markt kommenden Autos mit Klimaanlage mit klimafreundlichen Kältemitteln ausgerüstet sein. Doch das von der Industrie vorgesehene Mittel birgt Gefahren für Autofahrer. Versprochen hatte die Automobilindustrie aber etwas ganz anderes. Text und Video
Kühle Autos auch ohne Klimaanlage !Gerade Kleinwagen mit einfachen Klimaanalgen verbrauchen zur Kühlung im Sommer
fast so viel Benzin wie zum Fahren. Laut TÜV Nord bis zu fünf Liter je 100 Kilometer. Nach einem entsprechenden Plusminus-
Bericht, den ich vor einiger Zeit schon produzierte, meldete sich ein Ingenieur. Er hat Ideen entwickelt, wie es auch anders
geht. Und zumindest eine davon kann man heute schon als Sonderzubehör kaufen. Wir haben deren Wirkung getestet - und festgestellt,
dass ausgerechnet die als Spritsäufer berüchtigten Amerikaner der EU in dieser Beziehung mal wieder voraus sind.
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- Brummi's rußen weiter. Laut Weltgesundheitsorganisation sterben in Deutschland jährlich rund 65.000 Menschen an den Folgen der Feinstaubbelastung. Doch erst im vergangenen Mai beschloss der Bundesrat, dass auch Nutzfahrzeuge mit Rußfiltern nachgerüstet werden können - allerdings feheln dazu jegliche steuerlichen Anreize.TEXT
Der Straßenverker ist sauberer geworden - ob man es glaubt, oder nicht: Wenn es um saubere Luft geht, gilt das Klischee vom 'Stinker' schlichtweg nicht mehr. Moderne Katalysatoren und Motorenkonzepte haben der Umwelt Entlastung gebracht. Mit der neuesten Schadstoff-Norm, Euro 4, kann laut Umweltbundesamt die Luftqualität in deutschen Innenstädten in absehbarer Zeit auf das Nivau der heutigen Landluft gehoben werden.
Allerdings trickst die Automobilindustrie nach vorliegenden
Erkenntnissen: Auch PKW werden trotz Abgasnorm D4 und E4 nicht wirklich so
sauber, wie versprochen. Da gab es zum einen eine ziemlich böse
Mogelei der Firma Opel
und
eine nicht weniger böse
Mogelei, die alle Automobilhersteller nutzen
. Mogelei warum? Um auf
Kosten der Umwelt ein klein bißchen mehr Leistung aus ihren Motoren
herauszukitzeln.

Noch drastischer scheint das bei LKW zu sein: Anfang 2003
wurde zunächst in Österreich bekannt, daß LKW der Abgasklasse
Euro II (sie machen rund 60 Prozent aller heute fahrenden LKW aus) in der
Praxis mehr Schadstoffe ausstossen als laut Abgastest eigentlich erwartet. Eine
Nachfrage beim Umweltbundesamt ergab: dort waren just zu diesem Zeitpunkt auch
entsprechende Auswertungen abgeschlossen worden. Und es ist wahr: In
alltagstypichen Betriebszuständen stoßen LKW bis zu doppelt soviel
Schadstoffe aus, wie im offiziellen Zulassungstest. Fast doppelt soviel
Stickoxide wie vermeintliche 'alte Stinker' aus früherer Produktion. Und
das frappierendste: Das geschieht nicht etwa zwangsläufig - sondern wird
von den Herstellern per Motorprogrammierung bewusst so hingetrickst. Der
Stickoxidausstoß des LKW-Verkehres steigt dadurch um rund 30 Prozent.
Skandal genug für einen Beitrag bei
MONITOR
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